Dieses Gericht liebe ich sehr. Schon immer! Deswegen hab ich sehr lange gewartet, bis ich es damals veganisierte, weil ich immer Angst hatte, dass das Ergebnis mich enttäuschen würde. Zum Glück war das nicht so und seitdem gibt es dieses Essen oft und vor allem an besonderen Tage, wie zum Beispiel letztes Jahr am 24.12, als wir mit unseren liebsten Verwandten zusammen saßen und die Familienzeit genossen. Und das gute Essen!

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Zutaten

  • Soja-Steaks (z.B. von Yakeba)
  • Spätzlemehl
  • Mandelmilch oder andere Pflanzenmilch
  • Sojacuisin
  • geriebenen veganen Käse (ich verwende gerne bedda , statt Soja wird Kokos verwendet!)
  • etwas Pflanzenmargarine (ich verwende gerne Alsan)
  • Champignons
  • ein Bund frische Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • veganer Rotwein
  • veganer Rießling

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Gewürze:

  • Salz & Pfeffer
  • Gemüsebouillon/Gemüsebrühe
  • Majoran , Thymian
  • Paprika edelsüß
  • gemahlener Kümmel
  • eine Zehe Knoblauch
  • Hefeflocken
  • Gyrosgewürz (kann man auch super selbst zusammenstellen)

Die Sojasteaks

Am Besten beginnt man einige Stunden oder am Abend zuvor mit den Soja-Steaks. Sie sollten lange in der Marinade baden können, so können die ganzen Gewürze gut einziehen und man merkt es deutlich am Geschmack.

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Die Zubereitung der Soja-Steaks, wie z.B. wie bei mir mit den Yabeka-Steaks, ist relativ einfach. Einen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die gewünschte Menge an Steaks eine halbe Stunde kochen lassen, bis sie weich sind. Danach kommt ein wichtiger Schritt, bei dem die Steaks ihren blöden Sojageschmackt verlieren: Auswaschen! Mit lauwarmen Wasser werden die Steaks so lange ausgewaschen, bis kein Schaum mehr entsteht und das Wasser klar ist. Im Anschluss die Steaks gut ausdrücken (mit Küchenpapier oder Küchenhandtücher klappt das super). Für die Marinade 300ml Öl (Menge kann gern erhöht werden, wenn mehr Sojasteaks zubereitet werden), eine verpresste Zehe Knoblauch, Salz, Pfeffer, Majoran, Thymian, Paprika edelsüß und gemahlenen Kümmel vermischen. Die Menge der Gewürze ist dir überlassen, Großzügigkeit wäre angebracht! Jetzt kannst du die Sojasteaks darin baden und in einen verschließbaren Behälter geben, damit es für einige Stunden ziehen kann!

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Der letzte Schritt der Zubereitung spielt sich in der Pfanne mit etwas Öl ab. Während die Soja-Steaks anbraten, gibt man noch einen Schuss Rotwein über die Steaks und würzen es mit etwas Gyrosgewürz und sobald sie goldbraun sind, hat man wundervolle Rahmschnitzel!

Die Soße

Diese Soße lieben wir. Wir machen sie auch gerne zu Semmelknödel. Das wäre übrigens auch eine tolle Idee für Weihnachten! Ein Rezept folgt, sobald ich das nächste Mal Semmelknödel mache. Jetzt aber zuerst zum Rezept der Champignon-Rahm-Soße.

Die Zwiebeln würfeln, Champignons in Scheiben schneiden und die Petersilie hacken.

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Die gewürfelten Zwiebeln werden in etwas Öl angebraten und wieder aus der Pfanne geholt, damit die Champignons ganz solo angebraten werden können.

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Natürlich dürfen die einsamen Zwiebeln dann wieder zu ihren Pilzen und damit es nicht zu heiß wird, gießt man 250ml Rießling, 250ml Wasser mit 1 EL Gemüsebouillon und 100ml Sojacuisin auf. Während das schön einköchelt, gibt man 1 EL Alsan, 200 g veganen Käse, Salz, Pfeffer und 2 EL Hefeflocken dazu. Die frisch gehackte Petersilie kommt erst kurz vor dem servieren in die Soße, damit sie nicht braun wird.

Die Spätzle

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Das Beste was mir passieren konnte, war Spätzlemehl. Es ist die perfekte Zusammensetzung aus Mehlsorten, die eine brillante Spätzekonsistenz erschaffen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen. 500g Spätzlemehl mit 250ml Mandelmilch/Pflanzenmilch und 250ml lauwarmem Wasser zu einem Teig verrühren. Salz und Pfeffer dazugeben und einen Schuss Sojacuisin dazugeben. (Menge reicht für ca. 3-4 Personen). Der Teig ist perfekt, wenn er vom Löffel „reißt“. Ich mache die Spätzle mit einem Spätzlehobel, die ich in das kochende Salzwasser reibe und abschöpfe, wenn die Spätzle einmal aufgekocht sind. So entstehen diese schönen Spätzle:

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Falls die Spätzle während der Zubereitung anderer Bestandteile des Gerichts schon auskühlen, kann man sie in etwas Alsan in einer Pfanne auf mittlerer Hitze leicht anbraten!

Amelie und ich hatten heute Mittag auf jeden Fall ein Festmahl und hoffen, dass es dir beim Nachkochen genauso viel Freude und Genuss bringt wie uns!

Deine Valerie

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One thought on “Vegane Spätzle mit Champignon-Rahm-Soße und Rahmschnitzel”

  1. Liebe Valerie, vielen Dank für dieses tolle Rezept, ich hab eben mit meiner Schwiegermama die Spätzle gemacht und sie ist total begeistert wie gut Vegan schmecken kann ❤️ Freue mich schon auf weitere Rezept 🙂
    Liebste Grüße

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