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Klare Luft. Kühle, klare Luft. Ich atme tief durch, wage es kaum die Augen zu schließen, um keine Sekunde dieses Ausblicks zu verpassen.

Ich stehe auf dem Balkon meiner Maisonette-Suite im Kempinski Hotel in Berchtesgaden. Ich lächle. Diese Aussicht ist in ihrer Schönheit wohl kaum zu beschreiben. Es ist die perfekte Krönung für diesen so grandiosen Schlafplatz in diesem so besonderen Hotel.

Dieser kleine Ausschnitt aus meinen Erinnerungen hat sich bei mir sehr eingebrannt. Es war wie ankommen. Durchatmen. Alltagspause. Urlaub. Und weil ich weiß, dass einige von euch gerne mehr von unserem Urlaub hören möchten, erzähle ich euch gern davon.

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden

  

In heimischer Tracht wurden wir herzlich begrüßt, die zwei Mädels bekamen auch gleich ein Begrüßungsgeschenk und wir ein Begrüßungsgetränk und wurden dann zu unserem Zimmer, mit der Nummer 341 “Dürrnberg Suite”, begleitet.

Und da standen wir nun, fast schon sprachlos, erkundeten die Räume und mit jedem Zimmer fühlten wir uns wohler. Es gab zwei Doppelbetten und zwei Bäder – jeweils ein traumhaftes großes Bad mit Badewanne, Regen-Dusche, riesigem Waschtisch mit zwei Waschbecken, WC, Bidet und kuscheliges Doppelbett oben und ein Bad mit Dusche, WC und schönem Doppelbett unten. Wir schliefen übrigens sehr gut, denn neben der erholsamen Stille, sind die Betten sehr bequem und das Aufstehen fiel mir nur leicht, weil die Aussicht mich immer sofort auf den Balkon zog. Dieser Ausblick über Berge und über das Tal zogen mich sofort in ihren Bann.  Am Abend haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht und dabei das Kaminfeuer genossen und Heiko und ich konnten an einem Abend, dank glücklich schlafender Kinder, zusammen ein schönes Bad, in der größeren Wanne, nehmen.

  

Das Wohnzimmer war gigantisch stilvoll, wie schon erwähnt, mit diesem Traum von Kamin und der Aussicht, an die ich heute noch wehmütig zurückblicke. Auch die süßen Aufmerksamkeiten des Hotels, die überall in den Zimmern verteilt waren, haben uns das Gefühl gegeben, dass wir willkommen sind. Und das fühlten wir uns auch: Willkommen!

Als wir morgens zum Frühstück kamen, wurden wir an einen tollen Platz begleitet und gleich mit Kaffee versorgt. Weil wir vegan leben, ist es manchmal nicht ganz so einfach, so richtig auf seine Kosten zu kommen. Und so waren wir schon richtig gespannt, was das Kempinski Hotel so zu bieten hat. Das Frühstücksbuffet ist sehr vielseitig und man merkt, dass alles vom Feinsten ist. Auch wir als Veganer fanden dort alles was man sich wünschen kann.

  

Zusätzlich hatte man uns das leckerste Frühstück, dass ich außerhalb meines Zuhauses gegessen hatte, aufgetischt: frische, vegane Waffeln mit Ahornsirup und frischen Früchten. Oh mein Gott! Köstlich ohne Ende. Deswegen konnten wir nicht anders und aßen sie jeden Morgen. 3 Tage hintereinander. Ich vermisse sie!

   

Selbstverständlich kann man auch sehr gut Abendessen. Auch vegan. Man kann entweder im Restaurant Le Ciel speisen – dort kreiert der 1* MICHELIN Sternekoch Ulrich Heimann französische Köstlichkeiten. Da das Restaurant sehr gefragt ist, hatten wir leider nicht die Möglichkeiten seine Kreationen zu testen. Wir dinierten stattdessen im Restaurant Johann Grill und ich kann mir kaum vorstellen, dass wir hätten besser speisen können. An diese kleinen Tomaten in der Vorspeise muss ich noch heute denken.

  

 

 

Amelie und Rosalie

 

Auch unsere zwei Mäuse kamen auf ihre Kosten. Beim Essen wurde auf Amelies Wünsche eingegangen und im Restaurant gibt es ein süßes Spielhaus für die Kinder, in dem Amelie jedes Mal verschwand.

 

 

 

 

 

 

Und für die Momente, in denen selbst das Spielhaus nicht mehr ausreichte, konnten wir Amelie dann in den Kids Club bringen. Dort konnte sie in lieber Betreuung mit anderen Kinder spielen und wir konnten entspannt Essen. Amelie gefiel es so gut, dass wir sie auch über ein paar Stunden dort spielen lassen konnten und so konnten wir auch den Spa-Bereich auskosten.

 

 

 

Im Spa-Bereich

Der Spa-Bereich bietet pure Erholung. Man kann saunieren, Massagen genießen oder die Pools auskosten. Für Amelie und mich waren vor allem die Pools spannend. Man kann entweder in einem Indoor-Schwimmbecken schwimmen. Oder man genießt die Aussicht auf Berge im Outdoor-Pool, der eine ganz kuschelige Temperatur hat. Das erste Mal im Leben schwamm ich im Regen, ein ganz himmlisches Gefühl und die Stimmung um uns herum war unfassbar magisch!

 

  

 

 

Das Freizeitangebot

Neben dem Spa-Bereich gibt es auch die Möglichkeit sich bei dem hoteleigenen Activity-Concierge über die Freizeitgestaltung beraten zu lassen. Er kennt sich sehr gut in der Umgebung aus und hat auch uns beraten, was wir als Familie unternehmen können. Auf Wunsch begleitet er auch auf Skitouren oder Wanderungen. Ich habe auch ein Angebot über eine Bike-Tour entdeckt, bei der man zusammen in eine der schönsten Sonnenuntergänge radelt.

 

Unsere Ausflüge

Der Königssee

Mein Herz vermisst diesen Ort, den Königssee. Das war unser erster Ausflug. Wir waren insgesamt an zwei verschiedenen Tagen dort: am Freitag und am Sonntag. Der Freitag war mystisch, wolkenbehangen und für mich persönlich in Schönheit nicht zu übertreffen. Auch der Tourismus war an diesem Tag nicht all zu stark und so konnte man tatsächlich die Natur genießen.

  

Wir nahmen uns ein Boot und fuhren einmal über den Königssee, das ca 1 Stunde dauert. Man hat aber die Möglichkeit bei einem Zwischenhalt, bei St. Bartholomä, auszusteigen. Da wir aber gern den Obersee, der hinter dem Königssee liegt, sehen wollten, fuhren wir weiter. Der Nachteil an diesem traumhaft mystischen Wetter: Regen. Und so regnete es kurze Zeit, nachdem wir am anderen Ende des Königssees ankamen. Deswegen besuchten wir den Königssee nochmal am Sonntag, bei strahlendem Sonnenschein.

An diesem Tag war natürlich viel los. Man musste anstehen, um sich Tickets für das Boot zu kaufen und warteten dann nochmals 45 Minuten, bis unser Boot auslief. Aber es lohnte sich!

 

Die volle Pracht der Berge, der Natur, war umwerfend. Die kleine Wanderung zum Obersee tat gut und unsere Herzen waren ganz verzaubert, von den Kühen, die frei auf dem Wegrand ruhten.

 

Der Obersee

Was für ein Ort. Umringt von Bergen ist der Obersee einzigartig schön, das Wasser so smaragdgrün, dass man kaum glauben kann, dass es echt ist. Leider waren dort so viele Touristen, dass wir uns gar nicht so lange dort aufhalten konnten.

 

Der Zauberwald und der Hintersee

Am Samstag war unser Ausflugsziel schon vom Namen her ganz zauberhaft. Zauberwald. Und wir wurden verzaubert, vom Feinsten. Glasklare, eiskalte Bäche zwischen teilweise riesige Felsbrocken und Bäume, die darauf wachsen. Ich bin mir sicher, dass ich noch nie so einen schönen Wald durchschritt.

 

Wenn man den Zauberwald durchläuft, landet man direkt am Hintersee.

 

Der Hintersee ist quasi die Krönung der Wanderung. Wir waren insgesamt 3 Stunden unterwegs, haben aber auch viele Pausen gemacht und die Natur genossen und vor allem hatten wir den Kinderwagen mit dabei. Um Gottes Willen. Falls ihr jemals dort seid mit Kindern: Nimmt keinen Kinderwagen mit! Auf keinen Fall. Heiko musste den Kinderwagen an fast unmöglichen Stellen und viele Treppen hochtragen. Mit einer Trage ist es aber überhaupt kein Problem!

 

 

Dieses lange Wochenende hat unsere Herzen mit vielen schönen Erinnerungen gefüllt und wir sind uns sicher: ganz bald kommen wir zurück und gönnen uns eine Auszeit vom Feinsten!